p1 NOBODY (Gast)
wenn ihr bitte mal meine Charakterisierung zu Herrmann Mergel durchlesen könntet und mir sagt ob das gut ist oder nicht!!
Die Novelle „Die Judenbuche“, verfasst von Annette von Droste-Hülshoff, handelt von Friedrich Mergel, welcher unter schlechtem Einfluss zwei Morde im Dorf B. begeht.
Der Abschnitt von S.6 Z.4 bis S.9, handelt von der Veränderung Herrmann Mergels durch die Geburt seines Sohnes Friedrich bis zu seinem Tod.
Herrmann Mergel ist ein „ordentlicher Säufer“ (S.6 Z.6), d.h., dass er nur an Fest- und Sonntagen betrunken war. Außerdem ist er auch sehr „gewalttätig“ (vgl. S.6 Z.13-14), weshalb ihm auch seine erste Frau schon nach einem Tag Ehe zu ihren Eltern weggelaufen ist. Aus diesem Grund, blieb „am Nachmittage keine Scheibe an seinem Hause mehr ganz“ (S.6 Z.17-18). Herrmann Mergel wird nur noch mehr betrunken. Ob ihn nun „Reue quälte oder Scham“ (S.6 Z.23), wird er vom Dorf nur noch zu einem „verkommenem Subjekt“ (S.6 Z.25) gezählt. Mergel bleibt ein „verlegener und zuletzt armseliger Witwer“ (S.6 Z.29).
Doch schon bald heiratet er wieder. Herrmann Mergel heiratet Margaret Semmler, welche ihrem Mann anfangs noch „imponiert(e)“ (S.7 Z.9). Er kam entweder nicht nach Hause oder ging in die Scheune, wenn er „sich übernommen hatte“ (S.7 Z.11). Bald sieht man ihn ins Haus „taumeln“ (S.7 Z.13), das bedeutet, dass er schon wieder betrunken war. Aber man sagt: „ an diesem Tage habe Mergel zuerst Hand an sie gelegt“ (S.7 Z.23-24). Anfangs hat Margaret die Oberhand, doch schon ändert sich das Herrmann sagt was zu tun ist.
Im zweite Jahr der „unglücklichen Ehe“ (S.7 Z.25) wird Friedrich geboren. Der Vater hat ihn „sehr lieb, kam nie nach Hause ohne ihm ein Stück Wecken oder dergleichen mitzubringen“ (S.7 Z.30-32). Das zeigt, dass er für Friedrich alles tun würde, damit Friedrich glücklich ist. Es heißt, dass er nach der Geburt des Jungen „ordentlicher“ (S.7 Z.33) wird; wenigstens wird es im Haus leiser als vorher.
Am Fest der Heiligen Drei Könige, geht Herrmann zu einer Hochzeit. Er verspricht früher nach Hause zu kommen, doch Margaret bezweifelt das (weil sie wahrscheinlich denkt, dass er wieder zu viel trinkt). Man erkennt, dass Margaret Herrmann nicht sehr leiden kann (vgl. S.9 Z.20). Doch nachdem Friedrichs Onkel Franz Semmler und der Hülsmeyer den betrunkenen Herrmann im Brederholz tot auffinden, trauert Margaret ihm doch nach.
Auf der Basis der folgenden Textstellen ergibt sich folgendes Bild von Herrmann Mergel:
Er ist ein gewalttätiger Mensch, aber dennoch ein liebenswürdiger Vater. Sein Drang, ständig zur Flasche zu greifen, ist letztendlich der Grund für seinen Tod.
16.01.2011 19:58